Bürgermeister berichtet über aktuelle Themen

Reichlich Informationen zu aktuellen Themen aus den drei Dörfern hat Bürgermeister Thorsten Schmidtke am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Sage, Haast und Bissel bei Otte in Sage-Haast geliefert. Zur Flüchtlingssituation stellte Schmidtke heraus, dass die Belegung des angemieteten Hauses Sager Straße 5a zum 25. Februar erfolge.

16 Personen werden in dem zuletzt leerstehenden großen Haus samt Nebengebäude Unterkunft finden. Es handelt sich um alleinreisende Männer aus dem Irak, darunter drei Teenager im Alter von 15 und 16 Jahren. Am Dienstag hatte die Gemeinde die Nachbarschaft vor Ort bei einem Termin näher informiert. Der Bürgerverein will sich bei der Betreuung der Neuankömmlinge wiederum engagieren.

Thema war auch das Grundstück Sager Straße 10. „Die Grünfläche ist geeignet für die Errichtung von Schlichtbauten. Das weitere Verfahren wird mit der GSG und dem Landkreis geprüft“, erklärte der Bürgermeister und appellierte zugleich freien Wohnraum zu melden, um die Menschen weiter dezentral unterbringen zu können.

Alle Plätze in den Kindergartengruppen seien belegt, aber ein syrisches Mädchen (anerkannte Asylbewerberin) muss nach Umzug weiterhin den Kindergarten in Großenkneten besuchen. Einschulung im Sommer ist in Sage.

Ein weiteres Thema war die Überquerung der Garreler Straße beim Landhaus Otte und eine Beschränkung auf Tempo 50. In einem Schreiben vom Kreis heißt es dazu: Eine Analyse des Unfallgeschehens durch das Straßenverkehrsamt habe keine Auffälligkeiten erbracht. Vom Landkreis wurde auf die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h verwiesen, es würden keine Anhaltspunkte für eine besondere Gefährdung für Fußgänger vorliegen. Daneben wurde das Verkehrsaufkommen als nicht besonders hoch bewertet. Der Bürgermeister teilte für die Garreler Straße mit, dass ein Auftrag für die Grundsanierungen durch die zuständige Behörde bereits erteilt worden sei.

Über den Ankauf des Campingplatzes Sage sei verhandelt worden, so Schmidtke. Auf der Fläche könnten Baugrundstücke entstehen.

Die Grünabfallsammelstelle in Sage wird künftig durch den Landkreis betrieben.

Zur Dorferneuerung in Sage sagte Schmidtke, dass bereits neun Projekte umgesetzt worden seien. Der Förderzeitraum laufe dieses Jahr aus. Es ist aber beantragt worden, den Zeitraum bis 2017 zu verlängern.

Eine Maßnahme in 2017 wäre die Neupflasterung der Fuß- und Radwege im Bereich der Sager Straße und des Dorfkamps. Dies stehe aber nicht im Katalog der öffentlichen Maßnahmen und müsste noch aufgenommen werden, erläuterte der Bürgermeister.

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